Piazolo: Landesstudierendenrat starker Partner in der Hochschulpolitik
München. Schnellerer Ausbau von Wohnheimen, unbürokratischeres BAföG-Management und Rückkehr zum 29-Euro-Ticket für günstige studentische Mobilität: Das waren drei der wichtigsten Anliegen des Bayerischen Landesstudierendenrats bei seiner gemeinsamen Sitzung mit der FREIE WÄHLER-Fraktion am Sonntag im Maximilianeum.
Im Rahmen der Sitzung verabschiedete der Bayerische Landesstudierendenrat sein Grundsatzprogramm mit einer Vision für das Jahr 2035. Um den vielfältigen Herausforderungen in Bereichen wie bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Gebäude und inklusive Lehre zu begegnen, fordert der Rat von der bayerischen Hochschulpolitik ausreichende Ressourcen und Offenheit für Veränderungen.
Die Sprecher*innen des Bayerischen Landesstudierendenrats, Isabella Hennessen, Jakob Sehrig und Nils Weber zu dem Papier: „Es ist wichtig, dass die Studierendenschaften Bayerns gemeinsam und langfristig an festen Zielen arbeiten, um die Studienbedingungen nachhaltig zu verbessern. Der erste Meilenstein ist erreicht, jetzt geht es an die Umsetzung.“ Auch die designierten Sprecher*innen Mona Dirmaier, Lukas Strutz und Annika Wintersberger freuen sich auf die anstehenden Aufgaben: „Es ist viel zu tun, aber der Bayerische Landesstudierendenrat ist gut vernetzt und eine starke Stimme für die Studierenden. Wir bauen auf einem guten Fundament und freuen uns, konkrete Projekte anzustoßen.“
Dazu erklärt der hochschulpolitische Fraktionssprecher und Vorsitzende des Landtagswissenschaftsausschusses Prof. Dr. Michael Piazolo: „Die heutige gemeinsame Sitzung war ein starkes Zeichen für die Studierenden in Bayern. Mit dem Landesstudierendenrat setzen wir uns dafür ein, Bayern zu einem noch attraktiveren Hochschulstandort zu machen. Ich freue mich, dass wir FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag unseren akademischen Nachwuchs dabei nach Kräften unterstützen können.“
Die zentralen Forderungen des Bayerischen Landesstudierendenrats an die bayerische Hochschulpolitik:
- Vereinfachte, transparente BAföG-Anträge und eine schnelle Bearbeitungszeit durch erhöhte Stellenschlüssel.
- Rückkehr und Erhalt des 29-Euro-Tickets für bezahlbare studentische Mobilität im bayerischen Modell.
- Ausbau von Wohnheimen und staatliche Unterstützung für günstigen Wohnraum – inklusive Freigabe staatlicher Grundstücke.
- Ausbau insbesondere niedrigschwelliger Anlaufstellen und kürzere Wartezeiten für psychologische Unterstützung.
- Stärkere Förderung der Lehre zur Sicherung zukünftiger Talente.
- Verbesserung der Infrastruktur im baulichen und technischen Bereich für eine zukunftsfähige Ausgangslage.
- Erhöhung der Grundfinanzierung für Planungssicherheit und gezielte Forschungs- und Lehrimpulse durch Programme.
- Einbezug der Studierendenvertretungen in alle Entscheidungen, die Studierende betreffen – für mehr Transparenz und Mitbestimmung, sowohl hochschulintern als auch hochschulextern.