Der Bayerische Landesstudierendenrat (BayStuRa) solidarisiert sich mit Lisa Poettinger.
Der BayStuRa bekundet seine Solidarität öffentlich über alle Kanäle und unterzeichnet zudem die Solidaritätserklärung „Solidarität mit Lisa Poettinger – gegen politisch motivierte Berufsverbote!“ [1].
Der BayStuRa fordert klare Kriterien für die Beschäftigung von Angestellten und Beamt*innen im öffentlichen Dienst, die sich an dem aktuellen wissenschaftlichen Konsens orientieren und weniger Ermessensspielraum für die Politik bei der Bewertung der individuellen Voraussetzungen geben.
Der BayStuRa kritisiert die Begründungen der Nicht-Zulassung zum Referendariat seitens der Bayerischen Staatsregierung und sieht hier politische Gründe als großen Faktor der Absagen.
Der BayStuRa warnt vor dem Präzedenzfall, dass Studierende und Beschäftigte aus politisch motivierten Gründen ausgeschlossen, diskriminiert und ihnen Angebote verwehrt werden. Es ist mit chilling-effects zu rechnen, bei denen die Angst vor beruflichen Konsequenzen eine abschreckende Wirkung hinsichtlich politischer Äußerungen und Aktivitäten von Beschäftigten und Studierenden hat. Der BayStuRa sieht die Zukunft von Studierenden und Beschäftigten in Bezug auf freie Meinungsäußerung und politische Teilhabe gefährdet.